Worauf solltest Du achten, wenn Du Lakritz kaufst?

Süß, salzig, weich, hart, mit Salmiak, Schokolade oder Frucht – wer Lakritz kaufen möchte, hat inzwischen eine riesige Auswahl.

Aber woran erkennst Du eigentlich das richtige Lakritz für Dich? Am Ende entscheidet natürlich vor allem Dein persönlicher Geschmack. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, auf die Du beim Lakritzkauf achten kannst.

1. Ein Blick auf die Zutaten lohnt sich

Lakritz ist nicht gleich Lakritz. Je nach Sorte können ganz unterschiedliche Zutaten enthalten sein.

Neben Süßholzextrakt findest Du je nach Rezeptur zum Beispiel Zucker, Glukosesirup, Stärke, Mehl, Gelatine, Salmiaksalz, Aromen oder Farbstoffe.

Wenn Du bestimmte Zutaten vermeiden möchtest oder Allergien beziehungsweise Unverträglichkeiten hast, solltest Du deshalb immer die Zutatenliste und Allergenkennzeichnung des jeweiligen Produktes beachten.

Bei uns findest Du die entsprechenden Angaben direkt beim jeweiligen Produkt.

2. Süß, salzig oder richtig kräftig?

Eine der wichtigsten Fragen beim Lakritzkauf ist: Wie kräftig darf es sein?

Süßes Lakritz ist meistens der einfachste Einstieg in die Lakritzwelt. Wer es würziger mag, findet zahlreiche kräftigere Sorten.

Bei salzigem Lakritz kommt häufig Salmiak (Ammoniumchlorid) ins Spiel. Je nach Rezeptur kann das Lakritz leicht salzig oder richtig intensiv schmecken.

Besonders starke Salmiaklakritze können als Erwachsenenlakritz gekennzeichnet sein. Die entsprechenden Hinweise auf dem Produkt solltest Du beachten.

3. Vegan, vegetarisch oder ohne Gelatine?

Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Lakritz kann beispielsweise Gelatine oder andere Zutaten tierischen Ursprungs enthalten. Eine Sorte ohne Gelatine ist außerdem nicht automatisch vegan.

Wenn Du Dich vegan oder vegetarisch ernährst, solltest Du deshalb auf die entsprechende Kennzeichnung und die Zutaten des jeweiligen Produktes achten.

4. Glutenfreies Lakritz

Auch Lakritz ist nicht automatisch glutenfrei. Einige Sorten enthalten beispielsweise Weizenmehl oder Weizenstärke.

Wenn Du gezielt glutenfreies Lakritz suchst, solltest Du Dich deshalb nicht allein auf die Optik oder Art des Lakritzes verlassen, sondern auf die entsprechende Kennzeichnung des Produktes achten.

5. Zuckerfreies Lakritz

Es gibt inzwischen auch zahlreiche zuckerfreie Lakritzsorten.

Die Bezeichnung „zuckerfrei“ ist gesetzlich geregelt: Ein Lebensmittel darf als zuckerfrei bezeichnet werden, wenn es nicht mehr als 0,5 g Zucker pro 100 g beziehungsweise 100 ml enthält.

Bei zuckerfreien Süßigkeiten werden häufig Zuckeraustauschstoffe verwendet. Enthält ein Produkt mehr als 10 % zugesetzte mehrwertige Alkohole, findest Du deshalb den Hinweis:

„Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken.“

Auch hier gilt also: Zutaten und Hinweise des jeweiligen Produktes beachten.

6. Die Hinweise auf der Verpackung beachten

Bei bestimmten Lakritzsorten können zusätzliche Hinweise vorgeschrieben oder sinnvoll sein.

Das betrifft beispielsweise Produkte mit einem hohen Gehalt an Süßholz beziehungsweise Glycyrrhizin sowie besonders salmiakhaltiges Lakritz.

Solche Hinweise stehen nicht ohne Grund auf dem Produkt und sollten beim Kauf und Verzehr beachtet werden.

7. Probieren gehört dazu

Und dann gibt es natürlich noch den schönsten Teil: ausprobieren.

Lakritz kann unglaublich unterschiedlich schmecken. Manche lieben klassisches süßes Lakritz, andere schwören auf doppelt gesalzene Sorten. Dazu kommen Lakritz mit Schokolade, Karamell, Frucht, Minze, Honig und viele weitere Kombinationen.

Wenn Du noch nicht genau weißt, was Dir schmeckt, probiere einfach unterschiedliche Sorten und Geschmacksrichtungen aus.

Denn am Ende gibt es beim Lakritzkauf eine Regel, die mindestens genauso wichtig ist wie alle anderen:

Das beste Lakritz ist das, das Dir am besten schmeckt.